Zwölf Jahre Planung

Fakten zur "Alten Schmiede" aus der Sicht der Heimatfreunde Malsch e. V. von Oktober 2008 bis Febraur 2019 haben die Heimatfreunde Malsch e. V. zusammengestellt:  https://www.heimatfreunde-malsch.de/der-verein/weitere-themenbereiche/planungen/

Ausführungen des CulturClub Malsch e.V. unter https://www.culturclubmalsch.de/alte-schmiede/


Eine Kulturscheune,

eine alte Schmiede als Museum

und die Heimatfreunde Malsch

Eine Standortbestimmung
Vor über einem Jahrzehnt machten die seinerzeit Verantwortlichen der Heimatfreunde Malsch der Gemeinde den Vorschlag, das Anwesen Schmiede zu erwerben, die Schmiede als Museum zu erhalten und das Wohngebäude für das reichhaltige Archiv der Heimatfreunde und als Heimatmuseum zu nutzen. Der Kauf wird daraufhin getätigt.

 

Bürgermeister Himmel informierte, dass der Gemeinderat dem Projekt nur zustimmen wird, wenn das Objekt allen Malscher Vereinen zur Nutzung offensteht.

Bald geht es los

Pläne werden erstellt, Konzepte werden verworfen

Sicher gehts aber bald los

Die Einrichtung der Schmiede wird von den Heimatfreunden geräumt. Die Gegenstände können in privaten Räumlichkeiten eingelagert werden.

Schnell, schnell bald gehts los
So viele unbeantwortete Fragen stehen an: was fordert der Denkmalschutz in den Schmiedetrakt, was kann im oberen Stockwerk über der Schmiede überhaupt ausgestellt werden, da die Deckenbelastung gering ist und keine Heizung eingebaut wird, bleibt für die Heimatfreunde ein geeigneter Raum als Archiv, der über Jahre gesammelten Exponate?

Eilt ja nicht, Hauptsache es geht bald los
Die Gemeinde sagt Hof und Vorgarten soll plan gemacht werden. Alte Hortensienbüsche sollen raus.  Die Heimatfreunde und der CulturClub sollen sich einbringen, die Gemeinde tut ja was für die Vereine. Weg damit.

bald gehts los
Jahre später bricht das Scheunendach ein und muss abgedeckt werden. Eine Mulde muss her. Nicht so schlimm:

bald gehts los

Zuschüsse fließen. Ein Architekt ist mit der weiteren Planung  beauftragt. Man hört, 400.000 Euro sind schon verbraten. Oh mein Gott, an diesen Betrag hatten die Heimatfreunde seinerzeit gedacht, dass die Renovierung des Anwesens kosten würde.  1,2 Mio. waren vor Jahren nach der ersten Ausschreibung veranschlagt, jetzt wird mit 1,5 Mio Euro gerechnet oder wird’s gar doch mehr werden? Na ja, es ist ja in den letzten Jahren nichts für den Gebäudeerhalt getan worden.

Egal, es ist ja geplant und auf einmal muss es losgehen.

Die Genehmigung und die Zuschüsse werden im Mai 2019 verfallen. Doch Hilfe, wo ist das Konzept? Wie wird die Kulturscheune ausgelastet werden und welche Vereine werden die Räumlichkeiten mieten?  Ideen werden laut, man solle der Gemeinde die Verwaltungsarbeit abnehmen. Ein Verein mit Ehrenamtlichen soll das übernehmen. Warum, weshalb und mit welchem Auftrag, wird bei einer ersten Zusammenkunft von Interessierten im Bürgerhaus gefragt.

Und das muss bald losgehen, es muss ja im Mai mit den Bauarbeiten begonnen werden.

 

Bei den Heimatfreunden wartet man seit Jahren, dass es losgeht. Seit Jahren werden für das  Heimatmuseum und Einrichtung der Archivräume eine Haushaltsrückstellung getätigt. Die Grundidee der Heimatfreunde und die Gebäude in der Kreuzstraße 15 sind auf der langen Los-Geht-Zeit auf der Strecke geblieben.

Woran es nun lag, dass es nicht losging?

Heimatfreunde, CulturClub, Gemeindeverwaltung und Gemeinderat sehen das aus unterschiedlicher Lage. Dies braucht aber hier an dieser Stelle nicht weiter aufgearbeitet werden. Das möge jeder für sich tun.

Und wie kann es nun weitergehen?