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K15 Alte Schmiede Museum Malsch e.V.
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Schätze im Gepäck 

Am internationalen Museumstag am 17.5.2026 eröffnete K15 Alte Schmiede Museum Malsch e.V. eine besondere Ausstellung, die ganz der Faszination des Sammelns gewidmet ist. Unter dem Titel „Schätze im Gepäck“ werden private Sammlungen präsentiert – persönlich, vielfältig und oft überraschend.

 

Das Konzept ist ebenso einfach wie spannend: Gezeigt wird alles, was sprichwörtlich in einen Koffer passt . Ob Alltagsgegenstände wie alte Weißblechausstecher oder Springerlemodel, Kuriositäten wie eine große Wagenratsche bis hin zur kleinen Kinderratsche, historisch Wertvolles oder scheinbar Unscheinbares: Jedes Objekt erzählt eine Geschichte, jedes Sammelgebiet spiegelt die Leidenschaft und den Blick seines Sammlers oder seiner Sammlerin wider.

 

Die Kofferausstellung versteht sich als offenes Projekt, das vom Mitmachen lebt. Sie bietet Raum für Begegnung, Austausch und neue Perspektiven auf das, was Menschen mit Leidenschaft sammeln.

 

Gemäldeausstellung mit Werken von

Fritz Laible

Rudi Nowak,

Emil Fritz,

Erwin Zimmer,

Karl Heinrich Wilhelm Stockmeyer,

Theodor Schindler

Werner Koch

ab 2026 in der K15 Galerie, Wohnstuben

 


Fritz Laible

1931 - 2016

Fritz Laible hat seinen Heimatort innig geliebt. Hätte er sonst so viele Ölgemälde, Aquarelle und Zeichnungen gemalt?  Sein Lebenslauf, sein Wirken und Schaffen sind auf der Webseite www.fritz-laible.de umfangreich dargestellt. Viele historische Einblicke in das alte Malsch sind von Frau Dr. Regina Katt in Fritz Laible - Bilder einer Heimat festgehalten. Der Verein K15 ist überglücklich so viele Gemälde von Fritz Laible ausstellen zu können. Ein herzliches Dankeschön den vielen Spendern.

Rudi Nowak - Runo

1922 - 1992

Rudi Nowak ist jedem älteren Malscher bekannt. 24 Jahre lang hielten sie wöchentlich ein kleines Werk Nowaks in Händen. Das Titelblatt des Gemeindeanzeigers von 1964 bis 1988 wurde von im gestaltet. 

Rudi Nowak wurde 1922 in Beuthen/Oberschlesien geboren. Er studierte Flugzeug- und Motorenbau in Gotha, Berlin und München. Nach Kriegsende widmete er sich der Malerei und Graphik und lebte in der Schwabinger Künstlerwelt. Er machte sich einen Namen in der Gestaltung von Gaststätten und Bars bis er 1958 nach Karlsruhe kam. 

Als er 1992 in Rastatt starb umfasste sein Wirken 800 Gemälde in den unterschiedlichsten Techniken und Stilrichtungen und Dutzende von angemeldeten Patenten. Das bekannte Werk der Bilderfolge von vier Gemälden "die betrogene Gesellschaft"  sind im Haus der Geschichte in Stuttgart untergebracht. Ein Großteil seines Erbes sind im LWL-Industriemuseum in Dortmund zu besichtigen.  

In der K15-Sammlung ist eine Collage Nowaks zu besichtigen.

 

Emil Fritz

1918 - 1978

Als Sohn eines Malscher Bäckers mit einem schönen Café mitten im Dorf war ihm eigentlich vorgegeben, das Bäckerhandwerk zu erlernen. Doch schon als junger Schüler wurde er sich im Hof des Café künstlerisch täig und malte und gestaltete eine Grotte. Nach der Internatszeit in Sasbach besuchte er die Akademie der bildenden Künste in Karlsruhe. Sein Lehrer Werner Koch, Schwiegersohn des wohl bekanntesten Malscher Künstlers, förderte ihn. Er war auch bei Kursen von Karl Hubbuch eingeschrieben. Die Werke von Emil Fritz waren zu Beginn lebendig und farbenfroh bis rein impressionistisch. Umgeben eines ruhigen Lebens nahm ihn die Malerei voll in Besitz, er fand seinen eigenen Stil.

 

Erwin Zimmer

Der Malscher Erwin Zimmer führt in allen seinen Werken durch Malsch und Umgebung. Oft trifft man auf schwarz weiße großformatige Tuschezeichnungen auf gelblichem oder blauem Grund. Vier solcher großen Zeichnungen sind in der K15 Galerie vorhanden und können jedoch aus Platzgründen derzeit nicht ausgestellt werden. Kleinformatige Malscher Ansichten hängen in der Galerie.

Karl Heinrich Wilhelm Stockmeyer

1858 - 1930

Geboren in Rio de Janeiro. Der Vater Christian war Bremer Generalkonsul in Rio de Janeiro. Nach Rückkehr nach Deutschland zog die Familie in eine große Villa in Karlsruhe.  1887 zog Karl Heinrich Wilhelm mit seiner Familie von Karlsruhe nach Malsch. Er erbaute das Steinhaus und die "Kapelle", das er als Atelier nutzte.

In der Kapelle des Waldhauses in Malsch veranstaltete Stockmeyer in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts zahlreiche Verkaufsausstellungen, an denen auch Werke von Johanne und Karlmann Stockmeyer, Bildhauer, angeboten wurden. Im eingerichteten Malerinnenheim wurden Frauen Malkurse und Erholung im Schwarzwald angeboten. Die Pension führte seine Frau. Die gesamte Familie Stockmeyer war künstlerisch begabt. Die Tochter Waltraut Schöpflin-Stockmeyer war eine bekannte Sofranistin und begründete mit Ihrem zweiten Ehemann Döbelin den ersten Demeterbetrieb in Norwegen,  sein Sohn Karl (1886 - 1963) war Wegbegleiter Rudolf Steiners und gründete in Stuttgart die erste Waldorfschule. 

Ein wunderbar mystisches Kabinettgemälde eines jungen Mädchens ist in der Galerie K15 ausgestellt. 

Die Stockmeyer-Gebäude, die in den dreißiger Jahren von der Familie Bollig gekauft wurden, werden 2026 auf der Webseite www.Gebäude-mit-Geschichte.de näher beschrieben. 

Theodor Schindler

1870 - 1950

Ein Malscher Künstler zwischen Tradition und Moderne

Theodor Schindlers Leben ist seit 2025, der großen Ausstellung anlässlich des 75. Todestages, auf einer eigenen Webseite, ausführlich aufgezeigt. Die K15 Galerie besitzt zwei kleine Werke Schindlers. 

 

Selbstbildnis Werner Koch
Selbstbildnis Werner Koch

Werner Koch

1904-1961

Werner Koch studierte bei Karl Hubbuch an der Landeskunstschule Karlsruhe und war anschließend in verschiedenen Schulen in Nordbaden als Zeichenlehrer tätig. Er war mit der Tochter des Kunstmalers Theodor Schindler, Klara, verheiratet und bewohnte das ehemalige Schindlerhaus in Malsch. Die Gemälde wurden 2024 dem Verein gespendet. 

 

Die Gemälde waren bereits im Herbst 2024 im KOHI Karlsruhe als Leihgabe ausgestellt.

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Arbeitseinsätze:

jeden Donnerstag 9 - 13 Uhr

(außer in Ferien)

 


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Häuser mit Geschichte in Malsch

www.häuser-mit-geschichte.de


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letztes Update 12.6.2026

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