das Besondere                            | digitale Heimatgeschichte und -geschichten

das Unverwechselbare         | eine alte Dorfschmiede

das Einzigartige                         | Wohnstuben mit Spielzeug, Künstlerstube und Schuster-

                                                               werkstatt als Museum, Begegnungs- und Workshopraum.


 

Punkt 10 des Nutzungskonzeptes 

- Grundzüge des Museumskonzeptes                        Stand 1/2021

 

Die Entscheidung, ein Museumskonzept zu realisieren, hat sich in Beratungsgesprächen innerhalb des Vorstandes und in einer virtuellen Mitgliederversammlung gefestigt. 

 

Über 40 % aller Museen in Deutschland sind Heimatmuseen. An den Konzepten dieser Museen wird vermehrt Kritik geübt. Deshalb sollte mediale und vielleicht auch wissenschaftliche Aufmerksamkeit mit Sonderausstellungen erreicht werden. Diese können zu aktuellen und historische Themen mit und ohne Begleitprogramm berichten.

 

Eine Lösung für die vielen Gegenstände, die den Heimatfreunden von Bürgern übergeben wurden, findet sich aus Platzgründen nicht in vollem Umfang.

 

Die Exponate vermitteln Nostalgie und Heimat; haben aber auch eine begrenzte Aussagekraft. Der Raum im ehemaligen Schweinestall und Scheune bietet nicht genügend Fläche. Objekte können hier ausgestellt, aber auch gleichzeitig in die Nutzung dieses Raumes mit dem angrenzenden Kuhstall als „Möbel“ integriert werden.

 

Die Museumsstuben sollen nach dem gleichen Kontext gestaltet werden.  Dies bedeutet z. B. für die Spielzeugstube, daß hier die Objekte zwar Glas gesichert, aber die Räume zu Kinder-Workshops und Sonderausstellungen bis hin zu Kindergeburtstagsfeiern genutzt werden.

 

Ein Museum zu gestalten ist so komplex, daß es als Pionierorganisation angesehen werden muß, d. h. daß die Entwicklung Phasen durchläuft, die allerdings, dem Ansehen entsprechend,  relativ kurz gehalten werden müssen.

 

Für  die  Schmiede und die weiteren Museumsstuben wird ein Leitbild und Konzept erstellt, das sich an den geltenden Museumsrichtlinien ausrichtet und die Qualität zur Erlangung eines Museumsgütesiegels hält:

Verschiedene Museumsstuben als Mit-Mach-Projekt (Alleinstellungsmerkmal)
Schmiede: authentischer Denkmalort mit passiver und aktiver Präsentationsmöglichkeit
Museumsstuben: Unterscheidung zu klassischen Museen, vor allen Dingen zu klassischen Heimatmuseen, durch die Möglichkeit der Raumnutzung durch Belegung als Mit-Mach-Raum und wechselnden Sonderausstellungen mit aktuellen und ortsgeschichtlichen Themen. Der heimatgeschichtliche Part erhält damit die Eigenschaft der Wandelbarkeit und legt damit den Mantel des althergebrachten Heimatmuseums ab.


Förderer - Unterstützer

Werden Sie Förderer und begleiten Sie die Kultur- und Bildungsarbeit des Museumskonzeptes Alte Schmiede. Verbinden Sie Ihren Namen mit dem innovativen Museumskonzept K15.

 


Step by Step

An erster Stelle stehen die Aufgaben der Gebäuderenovierung nach Vorgaben und Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde mit Hinblick auf eine "moderne" Gestaltung der Museumsstuben.

2022
Die Grundzüge des Museumskonzeptes werden überarbeitet und festgelegt.

Renovierung des Schmiederaumes und der 1. Etage im Schmiedehaus. Übergangsweise eventuell Einrichtung der Puppenstube bis Wohnhaus 2 fertiggestellt.

2023

Bewerbung beim Lotto-Museumspreis Baden-Württemberg

Renovierung der beiden Scheunenteile mit einem Teilbereich für sogenannte "integrierte" Exponate.

2024

Renovierung der Museums/Begegnungs/Workshopräume im Wohnhaus 2

 


Museumsakademie Baden-Württemberg

Wir bilden uns  für eine zukunftsfähige, vielfältige, professionelle und nachhaltige Museumsarbeit aus und nutzen das Angebot der neu gegründeten  Museumsakademie in Stuttgart und der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH.

http://www.mfg.de

https://www.landesstelle.de/museumsakademie